Training im Bogenschießen

Möglichkeiten, Zeiten, Voraussetzungen.

Von Anfang April bis Ende Oktober ist das Vereinsgelände ( die Hockeyplätze 1 und 2 ) montags und freitags ab 17:00 Uhr komplett für bogensportliche Aktivitäten reserviert. Hier können die technischen Grundlagen erlernt, geübt, verbessert und die Treffsicherheit auf allen z.Zt. gültigen Wettkampfdistanzen von 18 bis 90 m erprobt werden. Trainiert wird in bequemer, aber dem Sport angepaßter Freizeitkleidung.

Während der offiziellen Trainingszeiten für Bogenschießen wird das Gelände für alle anderen Aktivitäten gesperrt. Für Außenstehende ist das Betreten wegen akuter Gefahr für diese Personen von Amts wegen nicht gestattet. Das Hockeygelände ist an den Außenseiten rechts und links durch Zäune abgesperrt, rechts außerdem mit Verbotsschildern ausgestattet.

Das Schießen ist auch bei Schlechtwetter möglich. Es ist ein Unterstand vorhanden, der Schutz vor Regen bietet und seit 2005 ausschließlich diesem Zweck dient. Zur Unterbringung der Geräte (Scheiben und Scheibenständer) wurde direkt daneben ein neuer Unterstand errichtet.

Von Anfang Oktober bis Ende März findet das Training in der Sporthalle des Schulzentrums Vorkampsweg in Horn statt. Hier steht sonnabends vormittags von 9:00 bis 13:00 Uhr ein Block von vier Stunden zur Verfügung.

Neben dem erforderlichen Platz bzw. den Scheiben wird natürlich auch eine persönliche Mindestausstattung benötigt. Diese besteht aus dem Sportgerät selbst, also dem Bogen und einigen dazu passenden Pfeilen, sowie Köcher, Armschutz, einem sog. Streifschutz und Fingerschutz.

Anfängern stellt der Verein die Grundausstattung zunächst zur Verfügung, die Anschaffung von eigenem Material empfiehlt sich nach einiger Zeit allerdings von selbst. Der finanzielle Aufwand hierfür beträgt ca. EUR 250,-Nach oben sind hier wie überall keine Grenzen gesetzt, die Ausrüstung eines ambitionierten Schützen kann einen Wert von EUR 2000,- durchaus weit übersteigen.

Ansonsten ist lediglich eine gewisse Eignung für diesen Sport erforderlich. Diese zeigt sich in der Fähigkeit zur feinmotorischen Koordination, Konzentrationsvermögen über lange Zeiträume, viel Geduld und den Willen zu stundenlangem, stoischem Üben des im Grunde monotonen Bewegungsablaufs. Das Lebensalter spielt dabei keine Rolle. Für Personen mit ausgeprägtem Bewegungsdrang ist Bogenschießen allerdings nicht sonderlich geeignet.

Der Trainingsplatz

Die behördlichen Vorschriften.

Zur Ausübung der Sportart Bogenschießen muss ein Trainingsplatz vorhanden sein, der nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes eingerichtet werden muss und damit auch den behördlichen Vorschriften entspricht.
Der Platz muss so beschaffen sein, dass ab der weitesten Schussdistanz (90 m) noch ein Sicherheitsbereich von 30 m Tiefe zur Verfügung steht. Die erforderliche Platztiefe muss also mindestens 120 m betragen, oder ein geeigneter Pfeilfang (Wand, Erdwall o. ä.) geschaffen werden.

Im HCH wird die Bedingung des Freiraums von 120 m erfüllt, es ist also kein zusätzlicher Pfeilfang erforderlich.

Die Platzbreite ist zwar variabel, es muß aber soviel Raum zur Verfügung stehen, dass zu den Trai­ningszeiten so viele Scheiben gestellt werden können, dass alle aktiven Mitglieder der Abteilung bei Bedarf gleichzeitig die einzelnen Wettkampfdistanzen trainieren können und dabei die vorgeschrie­benen Sicherheitsbereiche an den Seiten des Platzes und zwischen den Distanzen eingehalten wer­den können.

Die z.Zt. gültigen Wettkampfdistanzen sind: 30, 50, 60, 70, (90) m. Der minimale Abstand zwischen den Scheiben be­trägt 2 m. Pro Scheibe können max. vier Schützen schießen. Auf der 30 m-Distanz werden Passen von drei, auf den übrigen Distanzen von sechs Pfeilen pro Durchgang geschossen. Somit sind zwei Schießbahnen für 30 m bzw. 50, 60, 70, (90) m einzurichten. Die Breite der Schießbahnen ergibt sich aus der Anzahl der bei Bedarf zu stellenden Scheiben. Zwischen den beiden Schießbahnen muss ein Sicherheitsbereich von 15 m Breite frei bleiben.

Zur Ausbildung neuer Mitglieder muss außerdem eine dritte Schießbahn eingerichtet werden. Zwi­schen dieser und der 30 m-Schießbahn muss ebenfalls ein Sicherheitsbereich von 15 m Breite frei bleiben. An den Seiten der Schießbahnen müssen rechts und links außen Sicherheitsbereiche von je­weils 15 m Breite frei bleiben.

Die erforderlichen Sicherheitsabstände ergeben sich zu 4 x 15 = 60 m. Zur Verfügung ste­hen im HCH max. 91 m (die Länge der Hockeyplätze), damit also eine Nutzbreite von max. 31 m. Zur Abdeckung aller Wettkampfdistanzen können somit max. 15 Scheiben gestellt werden.

Mirco Wedemeyer

Trainer

Lizenz

Hier steht die Lizenz.

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